Jürgen Opfermann

Jürgen Opfermann wurde in Dingelstädt (Eichsfeld) geboren und studierte von 1976 bis 1979 an der Kirchenmusikschule Eisenach. Er erhielt Orgelunterricht bei Gottfried Preller und Chorleitung bei LKMD i. R. Herbert Peter und schloß das Studium mit dem B-Examen als Kirchenmusiker ab. Von 1981 bis 1986 folgte ein Studium an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, das er mit dem A-Examens als Kantor und Pädagoge für Klavier abschloß. Seine Orgellehrer waren waren Prof. Wolfgang Schätelig und Prof. Hannes Kästner. Seit 1986 ist Jürgen Opfermann Kantor und Organist an der Bartholomäuskirche in Blankenburg (Harz). Neben zahlreichen Orgelkonzerten und Aufführungen großer Chorwerke mit der Kantorei und Gastchören sowie dem Telemann-Kammerorchester Michaelstein ist er Organisator der Blankenburger Sommerkonzert. Zahlreiche Gastkonzerte führten ihn an bedeutende Orgeln in Deutschland und im Ausland. In der Bartholomäuskirche Blankenburg (Harz) spielt Jürgen Opfermann, der 2014 für sein verdienstvolles Wirken mit dem Adolf-Just-Preis der Stadt Blankenburg geehrt wurde, ein dreimanualiges Instrument im Tonumfang von C-a3 mit 33 Registern, das der Orgelbauer Jost Truthmann unter Verwendung von Teilen der Vorgängerorgel aus der Werkstatt Furtwängler&Hammer von 1932 im Jahr 2010 fertiggestellt hat.

 

Nadine Duwe

Die Koloratur-Sopranistin Nadine Duwe wurde in Bernau geboren und verbrachte ihre Jugendjahre im Berliner Umkreis. Sie legte das Abitur am traditionsreichen Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium – Europaschule ab. Der Blockflöte folgten Gitarrenunterricht an der Musikschule, eine Ausbildung in Musiktheorie, das Singen im Schulchor und Klavierunterricht. Beim berühmten Internationalen Chorfestival Riva del Garda in Italien durfte sie bereits als Chorsolistin auftreten und bei Bundeswettbewerben „Jugend musiziert“ ihr Talent erfolgreich vorstellen. Sie studierte Gesang und Musikpädagogik am Institut für Musik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und konnte bei Opernprojekten sowie in Konzerten des Akademischen Orchesters der Magdeburger Universität unter der Leitung von Dr. Rüdiger Pfeiffer ihr künstlerisches Repertoire erweitern. Als freischaffende Sängerin sowie Gesangs- und Musikpädagogin führte sie der Weg auf zahlreiche Bühnen und Konzertpodien. Sie gehört in Oschersleben zum Kollegium der Musikschuldozenten an der Kreismusikschule „Kurt Masur“.

 

Rüdiger Pfeiffer

Rüdiger Pfeiffer wurde in Halberstadt geboren und musizierte bereits während der Schulzeit auf dem Violoncello, erhielt Unterricht beim stv. Solo-Cellist des Theaters Halberstadt Rudolf Fritzsch und war Solo-Cellist im Jugendstreichorchester Halberstadt unter der Leitung des Musikpädagogen Rolf Reinhart Loose, über das er 2014 ein Buch verfaßt hat. Es folgten Klavierunterricht bei Herta Rennebaum und Studium der Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bei Prof. Dr. Walther Siegmund-Schultze, Prof. Dr. Günther Fleischhauer, Prof. Dr. Bernd Baselt, Prof. Dr. Dr. Siegfried Bimberg und Prof. Dr. Willi Maertens. Er war Solo-Cellist des Akademischen Orchsters der Martin-Luther-Universität und Cellist des Matthias-Quartetts. Neben dem Musikwissenschaftsstudium nahm er Cellostudien bei den Gewandhaus-Musikern Siegfried Jäger und Prof. Friedemann Erben der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Seit 1978 ist er Mitglied und bald darauf Solo-Cellist des Telemann-Kammerorchesters Michaelstein unter der Leitung von Dr. Eitelfriedrich Thom, das ihn zum Kammermusiker ernannte, und Cellist des König-Quartetts. Promotion in Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, facultas docendi für Musikgeschichte an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig sowie Habilitation im Fach Musikwissenschaft und Privatdozentur an der Universität Potsdam. Hochschullehrer an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wo er Mitbegründer des Akademischen Orchesters und zeitweise dessen Dirigent war. Gast- und Vertretungsprofessuren sowie zahlreiche musikwissenschaftliche Publikationen, u.a. Werke-Verzeichnis des Barockkomponisten Johann Friedrich Fasch, Einladungen zu internationalen Konferenzen, Konzert- und Musiktheaterrezensionen, Musikeditionen, u.a. gemeinsam mit Prof. Dr. Guido Bimberg Historisch-kritische Edition der Oper „Berenice“ von Georg Friedrich Händel, und Konzerttätigkeit.